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Oberbürgermeisterwahl

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Jochen Dohn

Spitzen- und Oberbürgermeisterkandidat

Liebe Hanauerinnen,
Liebe Hanauer,

am 14. März haben Sie gleich 4x die Wahl:

Wer soll Oberbürgermeister von Hanau werden und wie sollen sich Stadtverordnetenversammlung, Ortsbeiräte und Kreistag zusammensetzen?

Egal, wie die Wahl ausgeht - eines ist bereits heute schon klar: In Hanau wird vieles nicht mehr so sein, wie zuvor. Die Pandemie hat die gesellschaftliche, ökonomische und politische Lage spürbar verändert und wird für weitere Veränderungen sorgen. Viele Menschen sind durch die Krise in existenzielle Nöte geraten und soziale Ungleichheiten sind noch deutlicher zutage getreten.

Umso wichtiger ist eine starke soziale Kraft, die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihrer linken Kommunalpolitik stellt und konkrete Lösungen und Wege aufzeigt, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und zu verhindern, dass die Kosten der Krise auf die Bevölkerung abgewälzt werden.

Eine Krise hat Hanau auch durch das dramatische Attentat vom 19. Februar 2020 erfahren. Für DIE LINKE. Hanau ist der Kampf gegen Rechts daher umso elementarer. Deshalb unterstützt DIE LINKE. Hanau auch die Forderungen der Familien, der Überlebenden, der Freundinnen und Freunde der Opfer sowie der Initiative 19. Februar nach lückenloser Aufklärung für Gerechtigkeit und Unterstützung, für angemessenes Erinnern und für politische Konsequenzen.

Zusätzliche Herausforderungen für Hanau ergeben sich durch den Zuzug weiterer Einwohnerinnen und Einwohner und das Erreichen der 100.000 Einwohnermarke. Alle schon jetzt vorhandenen Probleme lassen ein Ausscheiden aus dem Main-Kinzig-Kreis zum 01.01.2022 nicht zu. Die Kreisfreiheit muss unbedingt verschoben werden, denn die finanziellen Ausmaße sind zurzeit nicht abzusehen und es ist zu befürchten, dass Sozialabbau und Steuern- und Gebührenerhöhungen die Hanauerinnen und Hanauer massiv treffen werden.

Ein sozialeres Hanau bedeutet für DIE LINKE. Hanau auch, mehr bezahlbaren Wohnraum für die heute schon in Hanau Lebenden zu schaffen. Zum Beispiel indem eine 30 Prozent-Quote für neuen öffentlich geförderten Wohnungsbau (inkl. Sozialwohnungen) eingeführt wird und städtische Grundstücke zu Wohnzwecken nur noch nach Erbbaurecht vergeben werden.

Eine Gemeinschaftsschule für alle – dafür steht DIE LINKE. Hanau. Diese Gemeinschaftsschule beinhaltet eine inklusive Ganztagsschule von der ersten bis zur zehnten Klasse, mit kleineren Gruppengrößen, die selektierende Mehrgliedrigkeit überwindet und Bildungswege für alle gleich öffnet.

„Global denken – lokal handeln“ bleibt für DIE LINKE. Hanau der Leitgedanke solidarischer und nachhaltiger Politik. Die großen gesellschaftlichen Probleme, Klimakrise und soziale Spaltungen werden direkt vor unserer Haustür und in unserem Lebensumfeld spürbar. Den gesellschaftlichen Problemen und ihren Folgen muss auch lokal und auf kommunaler Ebene begegnet werden. Insbesondere die Klimakrise zwingt auch die Kommunalpolitik zum radikalen Umdenken. Für DIE LINKE. Hanau gehen die derzeitigen städtischen Ziele nicht weit genug. Dies betrifft den Verkehr, die Energieversorgung, die Abfallentsorgung und Wassersparmaßnahmen genauso, wie die städtische Planung von neuen Industrie-, Gewerbe- oder Wohngebieten.


Moritz Kegler / Moritz Kegler
Jochen Dohn

Steckbrief

Am 13.08.1972 wurde ich in Hanau geboren und lebe nun seit 2004 in Mittelbuchen.

Von 2002-2015 war ich Stadtverordneter in Hanau, davon fast 10 Jahre als Fraktionsvorsitzender. Ich bin Mitglied bei Attac und ver.di sowie bei verschiedenen Sozial-, Umwelt- und Bürgerinitiativen.

Von Beruf bin ich Industriekaufmann und Dipl.-Sozialarbeiter. Zurzeit bin ich Mitarbeiter der Landtagsabgeordneten Saadet Sönmez und Hermann Schaus (DIE LINKE). Des Weiteren Betriebsratsmitglied der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag. 2. Vorsitzender und ehrenamtlicher Geschäftsführer von KommuneLinks - Kommunalpolitisches Forum Hessen.