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Solidarität mit der Belegschaft des Herrenbekleidungsherstellers J. Philipp & Co. KG

Quelle: IG Metall

Unterschriftensammlung: Unterstützt den Kampf der Belegschaft von J. Philipp in Hanau!

Als im März 2013 das Berliner Unternehmen Clinton (Marken wie „CAMP DAVID" oder „Soccx") das Hanauer Traditionsunternehmen J. Philipp kaufte wurde der damals ca. 130-köpfigen Belegschaft zugesichert, dass die Fa. J. Philipp mit allen Arbeitsplätzen erhalten werde. Stattdessen hat die Fa. Clinton das Know-How von J. Philipp abgezogen und nun kein Interesse mehr an der Firma und der Belegschaft. Die Fa. Clinton versucht die Firma nun billig zu entsorgen ohne irgendeine soziale oder finanzielle Verantwortung für die teilweise schon seit Jahrzehnten bei J. Philipp beschäftigten Kolleginnen und Kollegen zu übernehmen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass J. Philipp einfach liquidiert werden soll. Löhne werden nur noch teilweise ausgezahlt, erste Maschinen wurden abgebaut, einzelnen Beschäftigten nach Informationen von Betriebsangehörigen Hausverbot erteilt.

Wir fordern die Fa. Clinton auf, Verantwortung für die Menschen zu übernehmen und ernsthaft mit Betriebsrat und Gewerkschaft über eine Perspektive für die Arbeitsplätze in Hanau zu verhandeln. Das Mindeste, was wir aber erwarten ist, dass die Fa. Clinton für den Fall, dass die Arbeitsplätze nicht mehr zu retten sind, die finanziellen Voraussetzungen für einen sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau schafft. Deshalb unterstütze ich den Kampf der Belegschaft von J. Philipp in Hanau!

Spenden können auf das Solidaritätskonto bei der Landesbank Hessen-Thüringen überwiesen werden: IBAN DE23 5005 0000 0000 001040, BIC HELADEFF, Empfänger IG Metall, Verwendungszweck (exakt so verwenden): Solidarität J. Philipp. Eine Spendenquittung kann nicht ausgestellt werden.