Solidarität mit den Menschen in Rojava
"Seit Beginn des Jahres steht die kurdische Selbstverwaltungszone Rojava in Nordost–Syrien erneut unter Druck", so die Partei "DIE LINKE" in einer Pressemitteilung.
Die Türkei fliege Luftangriffe, während Truppen der neuen syrischen Führung unter al-Scharaa gemeinsam mit jihadistischen Milizen an drei Fronten Krieg gegen die Autonomieregion führen, der Stadtverband Die Linke Hanau sendete gemeinsam mit dem Kreisverband Main–Kinzig am vergangenen Donnerstag, im Rahmen einer Kundgebung auf dem Freiheitsplatz, ein Zeichen der Solidarität mit der Bevölkerung Rojavas.
Dem Aufruf folgten laut Angaben der Partei zirka 350 Personen. Als Hauptredner äußerte der Linke Oberbürgermeister Kandidat Jochen Dohn eine klare Forderung: „Die Welt darf nicht weiter wegschauen, wenn es um die Verbrechen in Rojava geht!“ Auch wies er explizit auf die Verdienste der kurdischen Armee im Kampf gegen den IS hin. „Dieselben Menschen, die heute in Rojava beschossen, ermordet und vertrieben werden, haben vor einigen Jahren die Welt vor einer grausamen islamistischen Terrororganisation geschützt“, so Dohn.
Die Organisatorin Emine Pektas begrüßte außerdem den kurdischen Frauenrat, das Zentrum für demokratische kurdische Gesellschaft, die alevitische Gemeinde Hanau sowie den Verband DIDF, die Kundgebung ebenfalls unterstützt haben. Pektas: „Die Linke in Hanau und Main–Kinzig stehen eng und solidarisch an der Seite der Seite der Geknechteten und Unterdrückten, somit auch an den Kurdinnen und Kurden in Rojava – Jin, Jiyan, Azadî!“

