Linksfraktion fragt nach möglichen Risken der Finanzkrise für Hanau
Mit einer Anfrage an den Magistrat fragt die Fraktion DIE LINKE. Hanau nach möglichen Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Stadt Hanau. Dabei geht es der Fraktion um die Gesamtsituation und die Anlagen der Unternehmung Stadt Hanau.
Die Stadt Frankfurt scheint offenbar 95 Mio. Euro bei der deutschen Filiale der insolventen amerikanischen Lehmann-Bank angelegt zu haben. Zudem unterhält die Stadt Frankfurt Geschäftsbeziehungen mit dem Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. Auch Wiesbaden (22 Millionen) und Darmstadt (6 Millionen) haben große Beträge bei der deutschen Tochter der Lehmann-Bank und in anderen Risikogeschäften angelegt. Deswegen scheint es nicht ausgeschlossen, dass möglicherweise auch die Stadt Hanau bzw. die Beteiligungsholding oder eine ihrer Töchter Gelder in Risikogeschäften angelegt hat.
Außerdem fragt sich die Linksfraktion, ob geplante Projekte wie etwa der Gleisbauhof, das Postcarré oder auch der wettbewerbliche Dialog in ihrer Umsetzung durch die Finanzkrise beeinträchtigt werden könnten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Finanzauswirkungen möglicherweise zu neuen Diskussionsprozessen führen könnten.
