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LINKE mit einigen WeDi-Kritikern im Informationsaustausch

Ein Treffen zwischen der LINKEN und einigen Kritikern des Wettbewerblichen Dialoges stand im Zeichen der 7 Wohnungskündigungen im Westcarré. Dabei wurde nocheinmal die Geschichte des Westcarré und der Baugesellschaft aufgerollt. So wurden von den Mietern die jahrelang nicht durchgeführten Sanierungen, der gezielte Leerstand und nun der Rauswurf aus ihren Wohnungen angesprochen. Eine Rechtsberatung soll nun den Gekündigten Hilfestellung geben. Dabei wurde erschreckend deutlich, welchem emotionalen Druck die Mieter ausgesetzt sind.

Auch andere Ergebnisse des Wettbewerblichen Dialogs wurden bei dem Treffen angesprochen. So wurde die massive Bebauung des Freiheitsplatzes durch ein Einkaufscenter thematisiert und dass es einen neuen Bebauungsplan geben müsste. Auch die neuen Gegebenheiten und Chancen durch das brachliegende Gelände des ehemaligen Karstadts und Sport Barthels wurden besprochen. Der Freiheitsplatz müsste dann im Sinne des Klimagutachtens umgestaltet werden. Die Bäume könnten somit erhalten bleiben und der Platz mit mehr Grün, zum Verweilen und Spielraum für Kinder sowie mit einem modernen Busbahnhof umgestaltet werden.

Zudem sollte die Bibliothek nicht in das Einkaufscenter integriert werden. Hätte die Stadt die Gelder, die für den Wettbewerblichen Dialog ausgegeben wurden, in den Umbau der Bibliothek gesteckt, so hätte man am Fronhof die Bibliothek mit dem Haus des Handwerkes am jetzigen Standort lassen können. Beim Brüder-Grimm-Kultur-Zentrum sehen LINKE und Kritiker die Finanzierungnicht gesichert. Dies betreffe die Investitionskosten genauso, wie die jährlichen Folgekosten. Die Gefahr, dass dafür stark bei sozialen und kulturellen Projekten gespart werden muss, sei somit immer gegeben.

Die Mitglieder der LINKEN versprachen auch weiterhin, die Kritik an den Ergebnissen und Auswirkungen des Wettbewerblichen Dialoges in der Stadtverordnetenversammlung zu vertreten. Einig war man sich, dass es zukünftig gilt, die Interessen aller Hanauerinnen und Hanauer vor die Interessen von Investoren zu stellen.

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