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Linke bringt Dringlichkeitsantrag zur Tümpelgartenschule ein

Auch die kommende Stadtverordnetensitzung wird sich mit dem Thema Umwandlung der Tümpelgartenschule in eine Integrierte Gesamtschule beschäftigen. Wie die Linksfraktion mitteilt, wird sie am Montag einen Dringlichkeitsantrag einbringen. Darin wird das Hessische Kultusministerium aufgefordert, seine Ablehnung zu revidieren und der Tümpelgartenschule die Genehmigung zur Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule sofort zu erteilen.

Nachdem vonseiten der Stadt und der Tüpelgartenschule alles unternommen worden ist, die Unterlagen vollständig und frühzeitig einzureichen, hatte das Kultusministerium vergangene Woche seine Ablehnung mitgeteilt. Demnach werde es der Umwandlung der Tümpelgartenschule zum Schuljahr 2010/2011 nicht zustimmen und für das Schuljahr 2011/2012 den Antrag erneut prüfen. Unter anderem bezweifelte das Ministerium die Entwicklung der Schülerzahlen.

Für DIE LINKE ist diese Begründung nur eine billige Ausrede, um die generelle politische Ablehnung von Integrierten Gesamtschulen zu verschleiern. Denn schon heute ist die Nachfrage nach einer IGS größer, als das Angebot. Dies ist zwar auch in Wiesbaden bekannt, jedoch werde dort weiterhin krampfhaft am alten Denken der frühen Auslese festgehalten.

Daher sollte sich die Stadtverordnetenversammlung für eine sofortige Genehmigung zur Umwandlung aussprechen. Die Annahme des Dringlichkeitsantrages wäre auch ein Zeichen an Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülern, dass der Wunsch nach einer weiteren Integrierten Gesamtschule auch weiterhin von der Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung unterstützt wird. 

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