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Integrierte Gesamtschulen gefragt wie nie

Jochen Dohn

LINKE fordert weiterhin Umwandlung der Tümpelgarten-Schule in eine Integrierte Gesamtschule

Die neuste Veröffentlichung der Schülerzahlen durch das Hessische Statistische Landesamtnehmen die beiden Linken-Politiker Barbara Cárdenas und Jochen Dohn zum Anlass, auch weiterhin die Umwandlung der Tümpelgarten-Schule in eine Integrierte Gesamtschule zu fordern.

„Die Schülerzahlen in den integrierten Jahrgangsstufen fünf bis zehn nehmen zum vierten Mal in Folge in Hessen zu: Mit 63.600 liegen sie um 1.500 über dem Vorjahresstand. Das war zugleich die höchste Schülerzahl, die integrierte Jahrgangsstufen jemals verzeichnen konnten. Leider hat die CDU-FDP-Landesregierung die Zeichen der Zeit nicht erkannt und hält weiter am vielgliedrigem Schulsystem mit seinerfrühen Auslese fest“, so die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Barbara Cárdenas.

Im Gegenzug verloren die Hauptschulen weiter an Bedeutung: Mit 27.000 wurden hier 1.700 Schüler weniger unterrichtet als im Vorjahr. Die Zahl der Realschüler fiel um 900 auf 87.100. Erstmals seit 1988 konnten die Gymnasien keinen Zuwachs bei den Schülerzahlen verzeichnen. Mit 216.700 wurden hier 500 Kinder und Jugendliche weniger unterrichtet als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Förderschüler nahm binnen Jahresfrist um 600 auf 25.300 ab. Zudem erinnert Cárdenas daran, dass im Rahmen der UN-Konvention über die Rechten von Menschen mit Behinderungen auch die Zahl der Schüler auf den Förderschulen in den nächsten Jahren noch stärker zurückgehen wird.

Für den Hanauer Fraktionsvorsitzende Jochen Dohn bedeuten die Entwicklung der hessischen Schülerzahlen, dass Hanau neben der Lindenauschule eine weitere IGS benötigt: „Deswegen unterstützt DIE LINKE auch die städtische Klage gegen die Ablehnung durch das hessische Kultusministerium.“

Kurz vor Weihnachten lehnte Dorothea Henzler (FDP) die in der Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans vorgesehene Umwandlung der Tümpelgartenschulevon einer Haupt- und Realschule mit Förderstufe in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) ab. Damit missachtete das Kultusministerium den Willen der Eltern, Lehrkräfte und Schüler sowie das kommunale Selbstverwaltungsrecht der Stadt Hanau als Schulträger.

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