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Innenstadtbelebung ohne Kino?

Linke: Kino wäre Anziehungsmagnet gewesen

Kritik zu der Standortfrage des Kinos kommt jetzt auch von der Linksfraktion. „Obwohl DIE LINKE das Verfahren des Wettbewerblichen Dialogs von Anfang an abgelehnt hat, wären einzelne Ideen für eine weitere Stadtentwicklung interessant gewesen. Unter anderem eben ein größeres Kino in der Innenstadt. Dieses wäre ein Magnet gewesen, um auch nach den Ladenöffnungszeiten mehr Menschen in die Innenstadt zu bringen“, so Ulrike Feistel.

Aus der Ankündigung, von einem Innenstadt-Kino abzurücken, folgert DIE LINKE, dass von dem Verfahren des Wettbewerblichen Dialogs und dessen Kosten von fast 2 Millionen Euro, bald nur noch das Einkaufszentrum mit integrierter Bibliothek übrig bleibt.

Feistel: „Es bleibt spannend, welcher Standort nun gewählt wird. Ob dies auf einer der Freiflächen innerhalb des Konversionsgebietes passiert oder ob damit evtl. sogar das Einkaufzentrum „Kinzigbogen“ wieder reanimiert wird. Vielleicht passiert auch gar nichts. Sicher ist allerdings, dass die Wahrscheinlichkeit, die Innenstadt zu beleben, durch dieses Vorhaben, wesentlich geringer geworden ist.“

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