Es muss nicht das billigste Angebot genommen werden
Zur Petition über die künftige Schülerbeförderung der Friedrich-Fröbel-Schule erklärt der Hanauer Fraktionsvorsitzende der Linken, Jochen Dohn:
„Es muss nicht das billigste Angebot genommen werden. Deshalb ist die Frage zu stellen: Welche Vergabekriterien wurden bei der Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Betreuungsbedarf ausgeschrieben und welcher Wertungsanteil für diese Kriterien festgelegt wurde?“
Für die Fraktion Die Linke ist der Unmut und die Sorge, die in der Petition von Eltern der Friedrich-Fröbel-Schule zum Ausdruck kommt, absolut nachvollziehbar. Der Hanauer Magistrat muss sich den abschließenden Beschluss gut überlegen.
Dohn fährt fort: „Wenn der heimische Anbieter, der über Jahrzehnte hinweg eine verlässliche Beförderung geleistet hat, in den kommenden fünf Jahren um 700.000 Euro teurer als der wohl zukünftige Anbieter der Schülerbeförderung ist, bleiben die Fragen: Wie können die Angebote so weit auseinanderliegen und wo am Ende gespart wird?“
