Zum Hauptinhalt springen

Brüder-Grimm-Kulturzentrum um einige Jahre verschieben

Fraktion DIE LINKE.Hanau fordert andere Schwerpunkte im Haushalt

Der in der nächsten Stadtverordnetenversammlung zu behandelnde Antrag über die Machbarkeitsstudie für die zweite Projektphase für das Brüder-Grimm-Kulturzentrum ist für die Geschäftsführerin der Linksfraktion, Ulrike Feistel ein Ritt auf Messers Schneide. „An diesem Kulturzentrum hängen viele Erwartungen und Hoffnungen für die Stadtentwicklung Hanaus. Gleichzeitig wird vom Oberbürgermeister die immens drückende Schuldenlage wieder in das Bewusstsein der Hanauer Bürgerinnen und Bürger gerückt. Nach unserer Meinung müssen andere Schwerpunkte gesetzt werden.“  

Nach Ansicht der Fraktion DIE LINKE.Hanau ist die Realisierung eines Kulturzentrums bis 2011 ein Griff nach den Sternen. Erst recht vor der Kulisse der Hanauer Schulen, die an einem akuten Investitionsstau leiden und die Priorität haben müssen. Jedoch darf das Projekt Brüder-Grimm-Kulturzentrum nicht verwaisen. Zunächst müsse im Bewusstsein der Hanauerinnen und Hanauer die Botschaft transportiert werden: „Wir wollen eine märchenhafte Stadt“. Für Feistel bedarf es noch eines scharfen, selbstbewussten Rufs nach einem Identifikationskern Hanaus. Die Entscheidung muss in Bürgerversammlungen reifen. Dafür kann die Stadtverordnetenversammlung mit einem guten Gefühl Geld in die Hand nehmen. „Für 2007 hat die Brüder-Grimm-Kommission eine Veranstaltungsreihe geplant, die den Stein ins Rollen bringen soll. Die teure Machbarkeitsstudie kann die Resonanz gut abwarten.“

Zurück zum Kopf der Seite