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Dringlichkeitsantrag: Solidarität mit den VAC-Beschäftigten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung spricht ihre Solidarität mit den streikenden Beschäftigten der Vacuumschmelze aus und fordert die Geschäftsleitung auf, wieder in den Flächentarifvertrag zurückzukehren. 

Begründung: 

Vor wenigen Tagen hat die IG Metall nun das Scheitern der Verhandlungen erklärt. Daraufhin haben die Beschäftigten einstimmig für eine Urabstimmung über einen unbefristeten Arbeitskampf votiert. Die Stadtverordnetenversammlung hat nun die Aufgabe, den VAC-Beschäftigten ihre Solidarität auszusprechen und gleichzeitig die Geschäftsführung aufzufordern, den Flächentarifvertrag wieder anzuerkennen. Seit fast vier Wochen kämpfen nun die Beschäftigten der Vacuumschmelze Hanau um ihre Tarifverträge. Das vom Management begründete Argument, die Lohnkosten seien zu hoch, entbehrt jeder Grundlage. Der Finanzinvestor One Equity Partners hatte die VAC im Oktober 2005 gekauft – größtenteils mit Krediten finanziert. Aufgrund unerfüllter Gewinnerwartungen greift der Finanzinvestor mit Kürzung der betriebliche Altersvorsorge und Ausstieg aus der Tarifbindung sowie Verzicht auf die nächsten Lohn- und Gehaltserhöhungen in die Taschen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mit weiteren Einbußen muss gerechnet werden, um Gewinnerwartungen von über 20 Prozent zu befriedigen.

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