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Sekundarstufe I der Tümpelgarten-Schule muss bleiben

LINKE unterstützen Bürgerbegehren 

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Landtagsabgeordneten, Barbara Cárdenas, und des Stadtverordneten, Jochen Dohn, machen beide Politiker noch einmal deutlich, dass DIE LINKE das Bürgerbegehren zum Erhalt Sekundarstufe I an der Tümpelgarten-Schule unterstützen wird. Deshalb wird DIE LINKE in ihrer Geschäftsstelle/Wahlkreisbüro in der Wilhelmstr. 2 Unterschriftenlisten auslegen und auf www.die-linke-hanau.de zum Download bereitstellen.

„Wir bezweifeln weiterhin, dass die Entscheidung der Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung aus SPD, BfH und REP sowie mit einigen Stimmen der Grünen, für den Schulstandort Hanau die richtige ist. Inklusion, Seiteneinsteiger und weiterer Zuzug bedürfen Räume und ein pädagogische Konzept, welches in der Tümpelgarten-Schule vorhanden ist. Dies bedeutet auch, dass die Klassengrößen in den anderen Hanauer Real- und Hauptschulen eben nicht bis zum Limit ausgereizt werden dürfen. Zumal die Anmeldezahlen für die Förderstufe der Tümpelgartenschule stabil sind und für 3 Klassen reichen“, betonen die beiden LINKEN-Politiker.

DIE LINKE legt zudem Wert darauf, dass ihr Einsatz für die Tümpelgarten-Schule nicht bedeutet, die anderen Hanauer Schulen zu vernachlässigen. So stellt Dohn auch im Namen der Alternative Linke Fraktion fest: „Die Kleeblatt-Koalition betont bei ihrer Entscheidung, dass sie im Hinblick der Schutzschirmvereinbarung für die gesamte Stadt ungeachtet der einzelnen pädagogischen Konzepte der Schulen entscheiden würden. Genau dies unterscheidet uns. Wir entscheiden eben nicht, wo am besten finanziell gekürzt werden kann, sondern wo Schulkinder die für sie bestmögliche Bildung bekommen. Deswegen brauchen wir in Hanau neben den Gymnasien auch die Tümpelgarten-Schule genauso wie die Hessen-Homburg-Schule, die Eppsteinschule, die Otto-Hahn-Schule sowie die Lindenauschule“.

Cárdenas weist zudem darauf hin, dass die Elterninitiative einen Architekten beauftragt hatte, der die städtischen Kostenvoranschläge widerlegte. Dieser Architekt war in der Lage, ein Bildungszentrum von 0-16 Jahren inklusive Sekundarstufe für 10 Mio. Euro zu entwerfen und nicht, wie von der Stadt geplant, nur von 0-10 Jahren. „DIE LINKE strebt auch weiterhin eine Schule für Alle an, die inklusiv und ganztägig ist und ein längeres gemeinsames Lernen beinhaltet. Die Tümpelgarten-Schule wollte schon vor Jahren mit Hilfe der Stadtspitze genau dies umsetzen. Wir dürfen gut finanzierte und neue pädagogische Konzepte nicht den Privatschulen überlassen und aus Geldmangel gut funktionierende staatliche Schulen beschneiden. Geld für öffentliche Bildung ist da, es bedarf aber der Durchsetzung einer gerechten Steuerpolitik vor allem im Bund“, unterstreicht Cárdenas.