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Kein weiterer Atommüll in Hanau

Die Fraktion DIE LINKE. Hanau spricht sich gegen ein geplantes atomares Zwischenlager in Hanau aus

 

Auf die ersten Meldungen über das geplante atomare Zwischenlager in Hanau-Wolfgang reagiert die Fraktion der LINKEN mit einer strikten Ablehnung von weiterem Atommüll in Hanau.

Nach Ansicht des Fraktionsvorsitzenden Jochen Dohn wäre es wünschenswert, wenn alle politischen Akteure gemeinsam und geschlossen gegen das Lager auftreten würden. Jedoch ist zu befürchten, dass die Atommüllbefürworter von CDU und FDP sich gegen die anderen Fraktionen stellen werden.

Wie berichtet, hat die Firma Nuclear Cargo Service (NCS) einen Antrag für den Bau eines weiteren Zwischenlagers für radioaktiven Müll aus der gesamten Bundesrepublik gestellt. Zurzeit befindet sich auf dem Wolfgänger Gelände bereits ein Zwischenlager für schwach radioaktive Abfälle, vermischt mit Bauschutt.

Für DIE LINKE. wäre eine solche Genehmigung zur Lagerung von radioaktivem Atommüll  <//span>das schlagartige Ende vom Traum eines atomfreien Hanaus. Auch im Hinblick auf den  <//span>geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens wäre ein weiteres atomares Zwischenlager ein untragbares Risiko in der Rhein-Main-Region und damit eine tickende Zeitbombe. Zudem müsse endlich der sofortige Ausstieg aus der Todestechnologie Atomkraft vollzogen werden. Wer noch weiterhin Atommüll produziere, gefährde das Leben der zukünftigen Generationen umso stärker und dies auf tausende von Jahre.

Dohn sieht nun nicht den Hanauer Magistrat am Zuge, alles zu tun, damit dieses weitere Zwischenlager keine Wirklichkeit wird. Auch die Hanauerinnen und Hanauer müssen, „deutlich zeigen, dass sie keinen Atommüll in ihrer Stadt haben wollen“.