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Christa Martin zur Mitteilung der SPD zum Parken in der Innenstadt

„Es sei schon merkwürdig, wie die SPD dazu komme zu behaupten, die Fraktionsvorsitzende der Alternative Linke Fraktion, Christa Martin, habe sich „dezidiert“ gegen die Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche ausgesprochen.

Die SPD müsse sich fragen lassen, wie sie das Wort „dezidiert“ interpretiere, da Christa Martin nicht ein einziges Wort zu dieser Vorlage gesprochen hatte. Vielmehr habe sich ihr Fraktionskollege Ralph-Jörg Mathes hierzu in der Stadtverordnetenversammlung geäußert.

Ch. Martin habe sich keineswegs eindeutig gegen eine Aufwertung des genannten Platzes ausgesprochen. Selbstverständlich sei die ALF für eine Aufwertung des Wohnquartieres. Sie habe jedoch mit Nein gestimmt, weil überhaupt nicht auf die von der Fraktion angesprochenen Belange eingegangen wurde und wieder sehr viel Geld schon alleine für die Planung der Bauleistungen in die Hand genommen werden müsse, immerhin 680.000,00 €. Und dies angesichts der bekannten 20%igen Kürzung im Sozialbereich. Dies dürfe keineswegs vergessen werden.

Da Ch. Martin also nicht zu der Vorlage gesprochen habe, könne sie sich auch nicht ausdrücklich für oder gegen etwas ausgesprochen haben.

Die weitere Notwendigkeit der Erhaltung von Parkplätzen sei von Ralph-Jörg Mathes erklärt worden, wobei er auch nicht von einer vollständigen Beibehaltung der Parkmöglichkeiten gesprochen habe.

Ausdrücklich habe er die Unabdingbarkeit von Parkplätzen für mobilitätseingeschränkte Menschen betont, die sowohl Veranstaltungen und Gottesdienste in der Wallonisch-Niederländischen Kirche besuchen oder einfach mal in die Stadt gehen wollten.

Offensichtlich habe es die SPD versäumt, sowohl ihm als auch seiner Kollegin richtig zuzuhören.

„Ich habe zur Erhebung von Parkgebühren gesprochen, und nicht zur Wallonisch-Niederländischen Anlage. Denn mir geht es immer wieder um die Menschen, die mit einer körperlichen Behinderung leben müssen, und zwar ohne einen Behindertenausweis zu besitzen“, stellt Ch. Martin klar.

„Unsere Argumentationen zeigen doch deutlich, dass die Bemerkung vom Kollegen Wolfgang Walther, „die Lebensqualität im Stadtquartier seien der ALF und Frau Martin offenkundig weniger wichtig“  so richtig daneben ist“, so Christa Martin.

Da die SPD sich so sehr wundere, dass die ALF-Grüne sich angeblich gegen eine Aufwertung des Wohnquartieres ausgesprochen habe, - wie o.a. ohne selbst dazu etwas gesagt zu haben - müsse daran erinnert werden, was die Koalition mit dem alten Baumbestand am Freiheitsplatz angestellt habe und mit dem Freiheitsplatz an sich. Für diesen Riesenneubau, der den Freiheitsplatz nun einer endgültigen Versiegelung zugeführt habe, sei jetzt also ein Alibi nötig. „Da kommt es gut, wenn sich jetzt eine kleine Fraktion im Stadtparlament für den Erhalt einiger Freiluft-Parkplätze in der Innenstadt zugunsten von weniger schwer behinderten Mitbürgerinnen und -bürgern ausspricht. Gegen diese Fraktion kann jetzt zu Felde gezogen werden, weil deren Argumentation einfach nicht richtig gehört und verstanden wird“, sagt Christa Martin. Behindertenparkplatzkontingente müssten vorhanden sein, gleiches müsse auch für weniger Gehandicapte eingführt werden. Darauf müsse weiterhin aufmerksam gemacht werden, wie sich nun erneut herausgestellt habe.

Im Übrigen sei es nicht verwerflich, bei der Umgestaltung der Wallonisch-Niederländischen Kirchenumgebung auch mal an die so genannte „essbare Stadt“ zu denken. Dies mache in anderen  größeren und kleineren Gemeinden Furore. Warum dann nicht auch in Hanau? „Oder ist das nicht vornehm und luxuriös genug für das Quartier“, erlauben sich Christa Martin und Ralph-Jörg Mathes zu fragen.“ „Mit einer solchen städtischen Innovationsinitiative kann eine positive, äußerst sinnvolle, grüne Stadtentwicklung mit dem Ergebnis deutlich sichtbarer Früchte, wie die SPD es sich erhofft, – auch hinsichtlich sozial-kultureller Fortschritte maßgeblich zustande kommen. Und – warum eigentlich nicht in der als neue grüne Lunge vorgesehenen Umgebung der Wallonisch-Neiderländischen Kirche? Das wäre ein idealer Ort für das urbane Gärtnern, das alle Gegensätze zusammenbringen kann“, ist sich Christa Martin sicher.“