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Jochen Dohn

Regionale Bio-Lieferketten fördern und die heimische Gastronomie unterstützen

Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsitzende,
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir unterstützen den Antrag der Grünen, nicht nur, weil auch wir uns ein mehr an Bio-Lebensmittel wünschen würden, sondern weil es auch für Hanau, für die Gastronomie und die regionalen Bio-Lieferketten eine Aufwertung in Sachen Marketing und regionale Wirtschaftskreisläufe bedeuten würde.

In einer Zeit, in der der Markt mit Lebensmitteln überschwemmt wird, die häufig den Namen Lebensmittel nicht verdienen haben und dann noch zu Preisen, zu denen diese eigentlich nicht qualitativ hergestellt werden können, ist ein Umdenken zwingend nötig. Denn unter der Devise: „Hauptsache billig“, leiden die Tiere sowie die Beschäftigten, die Bauern, die Hersteller und zuletzt auch die Verbraucher:innen. Dabei muss es doch das Ziel, dass sich jede und jeder gesund ernähren kann, dass Kontrollen auch durchgeführt werden und nicht nur auf dem Papier stehen.

In der Begründung des Antrages heißt es: „„Bio – regional – fair“ sollte als Prämisse in Hanau gelten.“ Dies übersetzt meine Fraktion dahingehend, dass eine andere Lebensmittelproduktion mit umweltfreundlichem Anbau und Tierwohl beginnt, es kürzere Lieferwege und regionale Absatzmärkte gibt. Und in all diesen Bereichen müssen faire Arbeitsbedingungen herrschen und es muss so viel verdient werden, dass das Auskommen für alle gesichert ist.

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  1. Regionale Bio-Lieferketten fördern und die heimische Gastronomie unterstützen (Antrag der Grüne-Fraktion vom 24.11.2021)