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Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Hanau an Oberbürgermeister Claus Kaminsky

Jochen Dohn

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank an Thomas Straub, der schon viele dazu gesagt hat. Trotzdem ein paar Sätze von mir. 

Wenn bei Kunstausstellungen alle Lebenswerke einer Künstlerin oder Künstlers gezeigt werden, dann ist dies eine Retrospektive. D.h. Kunstwerke aus allen Schaffungsepochen zeigen den Betrachtern die Entwicklung der jeweiligen Künstlerin oder Künstlers. 

Nun, über das jahrelange Schaffen und den verschiedenen Projekten in der Amtszeit von Oberbürgermeister Kaminsky sind bekannt. Und es ist schon eine Art von Kunst, solange in der Politik zu sein, solange zu gestalten und dies einer Stadt. Es ist schon Kunst, eine Handschrift zu hinterlassen, die über Jahre hinweg erkennbar ist und mit dem Namen verbunden darüber hinaus wird. 

Aber nicht nur in der Politik, sondern auch in der Kunst liegt vieles im Auge der Betrachterin und des Betrachters. Mensch muss nicht alles gut finden, was ausgestellt wird und es ist alle ein Meisterwerk. 

Was Mensch aber muss ist, die Werke, die Arbeit, die Lebenszeit anzuerkennen. Zu wertschätzen, was es bedeutet etwas verändern zu wollen und auch zu können. Obwohl dies all die Jahre nur selten Vergnügungssteuer pflichtig war. 

Meine Damen und Herren,
für Hanau Dreijahrzehnte Jahre zu arbeiten, für die Menschen da zu sein, um die Stadt vielfältiger und zukunftsfähig zu machen. Ja, all das trifft nach meiner Ansicht auf Claus Kaminsky zu. Die Fraktion Die Linke erkennt diese Retrospektive an und unterstützt deshalb die Ehrenbürgerschaft.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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