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Hauptschulabschluss für Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Schmitz-Schule

Die Hanauer Stadtverordnetenversammlung fordert das Hessische Kultusministerium auf, den Schülerinnen und Schülern der Elisabeth-Schmitz-Schule auch zukünftig einen Hauptschulabschluss an ihrer Förderschule zu ermöglichen. Weiterhin fordert die Stadtverordnetenversammlung das Staatliche Schulamt Hanau auf, ein Konzept zu erarbeiten, das den Erwerb des Hauptschulabschlusses an Förderschulen sicherstellt.

Begründung:

Seit 2015 gibt es eine Kooperationsvereinbarung der Elisabeth-Schmitz-Schule in Hanau mit dem Schulzentrum Hessen-Homburg, welche es den Schülerinnen und Schülern der Förderschule ESS ermöglicht, einen Hauptschulabschluss zu erreichen. Kurz vor den Sommerferien wurde eine Entscheidung des Staatlichen Schulamtes Hanau bekannt, wonach es künftig verwehrt werden soll, über diese Kooperation den Hauptschulabschluss zu erwerben. Geht es nach dem Willen der Hanauer Schulbehörde, sollen die Betroffenen für das Abschlussjahr in Zukunft die Schule wechseln und den Unterricht am Schulzentrum Hessen Homburg besuchen. Aus Sicht der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung ist es nicht nachvollziehbar, warum funktionierende Strukturen der Inklusion und somit eine Durchlässigkeit der Bildungssysteme zerschlagen werden sollen. Wir wollen denen, die es ohnehin schwerer auf ihrem Bildungsweg haben, sämtliche unnötigen Hindernisse aus dem Weg räumen, um einen anerkannten Abschluss und somit mehr Chancen zu erreichen.

(Antrag der Fraktionen SPD, CDU, Grüne, FDP, DIE FRAKTION Hanau, WSH und HBU, REP)

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