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DIE FRAKTION Hanau erfreut über SPD-Leitlinien zur gemeinwohlorientierten Wohnraumpolitik

„Es ist sehr erfreulich, dass die Hanauer SPD scheinbar verstanden hat, dass bauen, bauen, bauen allein nicht für bezahlbaren Wohnraum ausreicht, sondern aus darauf ankommt, was gebaut wird“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende von DIE FRAKTION Hanau, Jochen Dohn, den Beschluss der SPD auf ihrem vergangenen Parteitag.

Dohn erinnert daran, dass noch in der Septembersitzung der Stadtverordnetenversammlung der Antrag von DIE FRAKTION für eine soziale gerechte Bodennutzung und Wohnraumentwicklung auch von der SPD abgelehnt wurde. Damals hieß es noch, dass genug in Hanau gebaut werde und deshalb für öffentlich geförderten Wohnungsbau keine Quoten gebraucht werden. „DIE Fraktion begrüße ausdrücklich die Leitlinien zur gemeinwohlorientierten Wohnraumpolitik, in denen es um geförderte preisgünstige Mietwohnungen für Haushalte mit geringen und durchschnittlichen Einkommen sowie bezahlbarem Wohneigentum geht. Schön, dass die SPD nach nur zwei Monate umgedacht und große Teile unseres Antrages auf ihrem Parteitag nun beschlossen hat“, so Dohn.

Nach Vorstellung der Hanauer SPD soll bei größeren Bauvorhaben, ein Fünftel der Wohnungen der Preis im Schnitt bis zu einem Fünftel unter der aktuellen Miete oder dem Kaufpreis für Neubauten liegen. Dies soll unter klimapolitischen Gesichtspunkten sowie mithilfe der städtischen Baugesellschaft und privaten Investoren geschehen.