20. Februar 2012

LINKE unterstützt Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalttaten

„Toleranz und Respekt gegenüber der ethnischen und kulturellen Vielfalt eines Landes darf nicht durch Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zerstört werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der LINKEN.

Deshalb unterstützt DIE LINKE. Hanau den gemeinsamen Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Donnerstag, 23. 02. 2012 um 12:00 Uhr den Opfern rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken.

Mit Abscheu und Entsetzen muss man feststellen, dass es nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur immer noch rechtsextremistisch Verblendete gibt, die vor Morden, Anschlägen und Raubüberfällen nicht zurückschrecken und dass diese entsetzlichen Verbrechen nicht verhindert werden konnten. Jüngstes Beispiel sind Morde des ‚Nationalsozialistische Untergrundes (NSU)‘, die an den Morden von türkischen und griechischen Kleinunternehmern sowie einer Polizistin verantwortlich sind. DIE LINKE fühlt mit den Menschen, deren Angehörige, Freunde oder Nachbarn Opfer rechtsextremer Gewalttaten wurden und hält Demonstrationen, wie etwa an den beiden vergangenen Wochenenden in Dresden, und die angekündigte Schweigeminuten in den Betrieben, für ein wichtiges Signal für eine lebendiger Demokratie.

Aufruf [pdf]